Westmorland, Historische Grafschaft im Nordwesten Englands
Westmorland ist eine historische Grafschaft im nordwestlichen England, die Berge, Hochmoore und Hügellandschaften mit engen Flusstälern vereint. Das Gebiet wird von vier Flusssystemen durchzogen, die durch Täler fließen und eine Landschaft aus steilen Hängen und offenen Weideflächen prägen.
Das Gebiet lag ursprünglich zwischen Yorkshire und Schottland und bestand aus getrennten Herrschaftsbereichen, die erst im 13. Jahrhundert zusammengeführt wurden. Die Vereinigung der Baronien Kendal und Westmorland im Jahr 1226 schuf die Grafschaft in ihrer späteren Form.
Die Grafschaft trägt ihren Namen nach den westlichen Gebieten der Moorlandschaften und verdankt diese Bezeichnung der geografischen Lage ihrer Hochflächen. Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten stehen in den Siedlungen, wo Gemeinden sich bis heute versammeln und die Bauwerke für Gottesdienste nutzen.
Linien der Eisenbahn verbinden mehrere Orte im Gebiet und ermöglichen Reisen zwischen den Tälern und Hochflächen. Landwirtschaftliche Flächen liegen vor allem in den tiefer gelegenen Zonen, wo Weiden und Ackerbau das Bild prägen.
Im Jahr 1926 erhielt der Grafschaftsrat ein Wappen mit einem goldenen Apfelbaum auf roten Balken und einem Widderkopf über dem Schild. Diese Symbole verweisen auf die alten Verbindungen zu lokalen Herrschern und auf die Schafzucht in der Region.
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