Islington, Wohnviertel im Norden Londons, England.
Islington ist ein Stadtteil im nördlichen London, der sich zwischen der Upper Street und den Highbury Fields erstreckt und von georgianischen Reihenhäusern und viktorianischen Gebäuden geprägt wird. Die Straßen verlaufen in einem Raster von der zentralen Geschäftsstraße zu Wohnvierteln mit Plätzen und kleinen Parks, die sich zwischen den Häuserzeilen öffnen.
Der Bezirk entwickelte sich aus einem sächsischen Dorf namens Giseldone, das im Mittelalter vor allem als Zwischenstation auf dem Weg nach Norden diente. Im 17. Jahrhundert wandelten sich die Obstgärten und Gemüsefelder in ein Wohngebiet, das im 19. Jahrhundert durch den Bau von Eisenbahnlinien stark wuchs.
Camden Passage beherbergt einen Antiquitätenmarkt, der sich jeden Mittwoch und Samstag über mehrere Gassen erstreckt und Händler mit Silber, Keramik und Schmuck aus verschiedenen Epochen anzieht. In den umliegenden Straßen reihen sich kleine Cafés und Restaurants aneinander, in denen sich Anwohner und Besucher bei Brunch oder Nachmittagskaffee treffen.
Die Station Angel liegt an der Northern Line und bietet Zugang zur längsten Rolltreppe des Londoner U-Bahn-Netzes, die Fahrgäste über 27 Meter nach oben befördert. Highbury & Islington verbindet mehrere Linien und Overground-Züge, wodurch sich Verbindungen in alle Richtungen ergeben.
Das New River Path folgt einem künstlichen Kanal aus dem Jahr 1613, der über 62 Kilometer Wasser aus Hertfordshire transportierte und bis in die 1990er Jahre als Hauptwasserquelle diente. Heute führt der Weg durch ruhige Abschnitte zwischen Wohnhäusern und Gärten, die kaum an eine der ältesten Wasserleitungen Londons erinnern.
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