Scapa Flow, Natürliche Bucht auf den Orkney-Inseln, Schottland
Scapa Flow ist eine natürliche Bucht in den Orkney-Inseln zwischen den Inseln Mainland, Graemsay, Burray, South Ronaldsay und Hoy, wo das Wasser sich über weite Flächen erstreckt. Das Hafenbecken bietet ruhige, geschützte Bedingungen durch die umgebenden Inseln, die einen natürlichen Wellenbrecher bilden.
Die deutsche Hochseeflotte versenkte hier am 21. Juni 1919 ihre eigenen Kriegsschiffe, nachdem der Erste Weltkrieg beendet war. Die britische Marine nutzte die Bucht während beider Weltkriege als wichtigen Flottenstützpunkt wegen ihrer geschützten Lage.
Der Flotte benennt diesen geschützten Wasserbereich nach dem altnordischen Wort für Boot, das die maritime Tradition der Region seit den Wikingern widerspiegelt. Besucher können im örtlichen Museum nautische Relikte sehen und erfahren, wie die Bucht über Jahrhunderte als Ankerplatz diente.
Die Gewässer beherbergen zahlreiche Schiffswracks, die Taucher mit unterschiedlichen Erfahrungsstufen das ganze Jahr über erkunden können. Die Sicht unter Wasser variiert je nach Wetterlage und Jahreszeit, wobei ruhige Tage die besten Bedingungen bieten.
Im Jahr 2007 fand hier der weltweit erste Schiff-zu-Schiff-Transfer von verflüssigtem Erdgas auf See statt. Diese Operation zeigte, dass die geschützten Gewässer auch für moderne industrielle Zwecke genutzt werden können.
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