Notting Hill, Wohnviertel in West-London, England
Notting Hill ist ein Wohnviertel im Westen Londons, das zum Royal Borough of Kensington and Chelsea gehört und durch viktorianische Reihenhäuser, zeitgenössische Geschäfte und Parks geprägt ist. Die Straßen erstrecken sich von Portobello Road im Norden bis zur Grenze mit Holland Park im Süden und bilden ein Geflecht aus Alleen mit weißen Fassaden und begrünten Plätzen.
Das Gebiet wandelte sich im 19. Jahrhundert von Ackerland in ein wohlhabendes Wohngebiet, als die Familie Ladbroke das Land parzellierte und gemeinsame Gärten anlegen ließ. Später entwickelte sich das Viertel zu einem Zentrum für karibische Einwanderer, die ab den 1950er Jahren hierher zogen und die Kultur des Viertels dauerhaft prägten.
Der Name Notting Hill leitet sich von einer alten Siedlung ab, die auf einem niedrigen Hügel lag und bereits im Mittelalter erwähnt wurde. Heute zeichnet sich das Viertel durch eine Mischung aus Bewohnern verschiedener Herkunft aus, die in den pastellfarbenen Häusern leben und die kleinen Cafés und Buchläden nutzen.
Das Viertel lässt sich über die U-Bahn-Stationen Notting Hill Gate, Ladbroke Grove und Westbourne Park erreichen, die an den Linien Central und Circle liegen. Die meisten Geschäfte und Märkte sind zu Fuß erreichbar, da die Entfernungen innerhalb des Viertels kurz sind und die Straßen gut ausgeschildert sind.
Portobello Road Market zieht sich über etwa drei Kilometer und zählt jeden Samstag Hunderte Händler, die Antiquitäten, Vintage-Kleidung und Sammlerstücke verkaufen. Der Markt entstand bereits im 19. Jahrhundert und ist heute einer der längsten Straßenmärkte Europas.
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