Norham Castle, Mittelalterliche Burgruine in Norham, England.
Norham Castle sind Burgtrümmer aus dem Mittelalter, die auf einer Anhöhe über der Tweed liegen und ein System mit zwei Befestigungsbereichen sowie kräftigen Mauern und Türmen zeigen. Die Anlage nutzt die natürliche Erhebung des Geländes zur zusätzlichen Verteidigung.
Ein Bischof gründete die Burg 1121, um das Landgebiet seiner Kirche vor schottischen Angriffen zu schützen. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Anlage mehrere Belagerungen und markierte lange Zeit die Grenze zwischen England und Schottland.
Der Name des Ortes stammt von den angelsächsischen Wörtern für "north" und "home" ab. Das Schloss zog im 19. Jahrhundert Künstler an, die seine Silhouette gegen die Landschaft festhielten.
Die Ruinen sind ganzjährig für Besucher geöffnet und können vom Dorf Norham aus erreicht werden. Der Weg hinauf zur Burg ist steil, daher sollte man festes Schuhwerk mitbringen.
Im Jahr 1215 versuchte ein schottischer König die Burg 40 Tage lang zu erobern, schaffte es aber nicht. Diese lange Belagerung zeigte, wie stark die Befestigungen wirklich waren.
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