Windermere, Natürlicher See in Cumbria, England
Windermere ist ein natürlicher See in Cumbria, der sich über 17,7 km (11 Meilen) erstreckt und bis zu 64 m (210 Fuß) tief ist, was ihn zum größten natürlichen See Englands nach Volumen und Fläche macht. Das Gewässer teilt sich in ein breiteres nördliches Becken und ein schmaleres südliches Becken, getrennt durch eine Gruppe bewaldeter Inseln in der Mitte.
Die Ankunft der Eisenbahnlinie Kendal and Windermere im Jahr 1847 machte das Gewässer zu einem Hauptziel für viktorianische Urlauber. Diese Verbindung brachte Reisende aus den industriellen Städten des Nordens und verwandelte die Uferzone in ein Erholungsgebiet für die wachsende Mittelschicht.
Der Name stammt von einem norwegischen Krieger namens Vinandr, der im frühen Mittelalter an diesem Gewässer siedelte. Heute sieht man viele Segelboote und traditionelle hölzerne Dampfer, die auf dem Wasser gleiten und das Bild des Sees prägen.
Regelmäßige Personenfähren verbinden die Bahnstation Lakeside mit Waterhead Bay und bieten Transportdienste über die gesamte Länge des Gewässers an. Fußgänger und Radfahrer können die Uferwege nutzen, die an mehreren Stellen öffentlich zugänglich sind und unterschiedliche Ausblicke auf das Wasser bieten.
Das Gewässer beherbergt achtzehn unterschiedliche Inseln, wobei Belle Isle mit einem Kilometer Länge die größte ist. Auf dieser Insel steht ein rundes Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das zu den wenigen kreisförmigen Wohnhäusern in England gehört.
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