Jungferninseln, Karibischer Archipel zwischen Nordatlantik und Karibischem Meer.
Die Virgin Islands umfassen etwa 90 Inseln, Eilande und Riffe, die sich über eine Breite von rund 100 Kilometern erstrecken, mit einer Gesamtfläche von etwa 500 Quadratkilometern. Die Inseln liegen zwischen dem Nordatlantik und der Karibik und sind auf drei verschiedene politische Verwaltungen aufgeteilt: britisch, US-amerikanisch und puerto-ricanisch.
Dänemark verkaufte seine Inseln 1917 für 25 Millionen Dollar in Gold an die Vereinigten Staaten, was die heutige territoriale Aufteilung schuf. Die Briten behielten die östlichen Inseln, während Puerto Rico die kleinsten westlichen Inseln unter spanischer Erbschaft verwaltete.
In den britischen und US-amerikanischen Territorien sprechen die Menschen hauptsächlich Englisch und Virgin Islands Creole, während auf den zu Puerto Rico gehörenden Inseln Spanisch die Hauptsprache ist. Man hört diese Sprachen in Geschäften, auf Märkten und bei Gesprächen am Strand, was den unterschiedlichen kolonialen Einfluss der Inselgruppe widerspiegelt.
In allen Territorien fährt man auf der linken Seite, obwohl die meisten Fahrzeuge ein Lenkrad auf der linken Seite haben, was für Besucher anfangs etwas ungewohnt sein kann. Zwischen den Inseln verkehren regelmäßig Fähren und kleine Flugzeuge, da viele der Inseln nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen.
Mount Sage auf Tortola erreicht eine Höhe von etwa 520 Metern und ist damit der höchste Punkt der gesamten Inselgruppe. Von dort aus kann man bei klarer Sicht benachbarte Inseln sehen, die an manchen Stellen nur wenige Kilometer entfernt liegen.
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