Pennines, Gebirgskette in Nordengland.
Die Pennines sind ein Gebirgszug im Norden Englands, der sich über 400 Kilometer vom Peak District bis zur schottischen Grenze erstreckt und eine natürliche Teilung zwischen Nordosten und Nordwesten bildet. Die Kette besteht hauptsächlich aus Moor, Heide und offenen Graslandschaften, die von tiefen Tälern mit Flüssen und Bächen durchschnitten werden.
Bewohner der Bronzezeit errichteten Steinkreise und Henges in dieser Gegend und hinterließen Spuren ihrer Siedlungen in der gesamten Berglandschaft. Später nutzten römische Truppen die Täler als Durchgangsrouten und bauten Straßen, die noch heute manche moderne Wege nachzeichnen.
Die Hirten dieser Gegend prägten über Jahrhunderte die Landschaft durch Trockenmauern aus Stein, die noch heute Felder und Weiden durchziehen. Viele Dörfer entlang der Hänge bewahren ihre Bauweise aus lokalem Sandstein und Schiefer, was den Siedlungen ein einheitliches graues Erscheinungsbild verleiht.
Mehrere Fernwanderwege durchqueren diesen Gebirgszug, darunter der Pennine Way, der es Wanderern ermöglicht, die gesamte Länge von Süd nach Nord zu bewältigen. Das Wetter ändert sich rasch, daher sollten Besucher warme Kleidung und wasserdichte Ausrüstung mitbringen, auch im Sommer.
Die Kalksteingeologie schafft unterirdische Höhlennetzwerke in weiten Teilen der Gegend, mit zahlreichen natürlichen Kammern und vom Wasser gegrabenen Gängen unter der Oberfläche. Einige dieser Höhlen beherbergen seltene Fledermausarten, die in den kühlen feuchten Bedingungen überwintern.
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