Hereford, Kathedralstadt in Herefordshire, England.
Hereford ist eine Kathedralenstadt in Herefordshire, England, die am Fluss Wye liegt und deren mittelalterliches Kirchengebäude den Mittelpunkt der Siedlung bildet. Rund um das Zentrum erstrecken sich Wohngebiete und Felder, die der Stadt ihren landwirtschaftlichen Charakter verleihen.
Die Siedlung erhielt 1189 ihre erste Urkunde von Richard I. von England, wodurch sie als wichtiges Handelszentrum zwischen England und Wales anerkannt wurde. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sie sich zu einem regionalen Marktort für Vieh und landwirtschaftliche Erzeugnisse.
Der Name der Stadt stammt vom Altenglischen "here" (Armee) und "ford" (Furt) und erinnert an ihre Lage an einem wichtigen Flussübergang. Besucher sehen heute noch die enge Verbindung zur Landwirtschaft in den wöchentlichen Märkten, wo Bauern aus der Umgebung ihre Erzeugnisse verkaufen und sich Einheimische zum Einkaufen treffen.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen und die Straßen überschaubar sind. Die Bahnlinie Welsh Marches verbindet die Stadt mit größeren Orten in der Region, sodass Tagesausflüge möglich sind.
Die Stadt ist der Ursprungsort der Hereford-Rinderrasse, die sich inzwischen zu einer der verbreitetsten Fleischrinderrassen weltweit entwickelt hat. Züchter begannen hier im 18. Jahrhundert mit der systematischen Selektion dieser rotbraunen Tiere mit weißem Gesicht.
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