Lancaster, Historische Hafenstadt in Lancashire, England
Lancaster ist eine Stadt am Mündungstrichter des Flusses Lune in der Grafschaft Lancashire im Nordwesten Englands. Die Straßen steigen vom Wasser hinauf zum Burgberg und führen durch ein Viertel mit georgianischen Reihenhäusern, Geschäften aus dem 19. Jahrhundert und einem gotischen Rathaus aus dunklem Sandstein.
Die Römer bauten im ersten Jahrhundert ein Fort am Ufer des Lune, das später von den Normannen zu einer Burg ausgebaut wurde. Das mittelalterliche Schloss diente jahrhundertelang als Gefängnis und Gerichtshof für die Grafschaft und spielte eine Rolle während der Hexenprozesse von Pendle im Jahr 1612.
Der Name Lancaster kommt vom römischen Fort Longovicium und dem altenglischen Wort für Festung, das die Lage am Fluss beschreibt. Die Einheimischen nennen ihre Stadt oft einfach Lancs und treffen sich gern auf dem alten Marktplatz, wo jeden Mittwoch und Samstag Stände aufgebaut werden.
Die Altstadt ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Gassen steil und eng sind und viele Einbahnstraßen haben. Der Bahnhof liegt etwa 10 Gehminuten südlich des Stadtzentrums und bietet Direktverbindungen zu größeren Städten im Norden Englands.
Der Lune Aqueduct am südlichen Stadtrand trägt den Lancaster-Kanal über den Fluss und gilt als das längste Aquädukt seiner Art in England. Fußgänger können über den schmalen Leinpfad auf der Seite des Kanals laufen und haben dabei einen Blick auf das Wasser weit unter ihnen.
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