St Andrews, Alte Universitätsstadt in Fife, Schottland
St Andrews ist ein Küstenort zwischen zwei Stränden im schottischen Fife, bekannt für Ruinen aus dem Mittelalter und steinerne Gebäude entlang schmaler Gassen zum Hafen. Die Stadt erstreckt sich über drei parallel verlaufende Hauptstraßen, die von kleinen Höfen und gepflasterten Wegen durchzogen sind.
Der Ort entwickelte sich ab dem 8. Jahrhundert um eine religiöse Stätte und wurde im 12. Jahrhundert königlicher Burgflecken mit einer der wichtigsten Kathedralen Schottlands. Die Reformation im 16. Jahrhundert führte zur Zerstörung vieler religiöser Bauwerke, während die Hochschule zur neuen Mitte des öffentlichen Lebens wurde.
Der Ort gilt als Geburtsort des modernen Golfsports und spielt diese Rolle bis heute durch die Turniere und Besucher, die auf den alten Plätzen abschlagen. Die Studierenden der örtlichen Hochschule tragen traditionell rote Roben, die man in den Gassen und bei feierlichen Anlässen im akademischen Jahr sieht.
Die meisten Besucher erreichen den Ort über den Bahnhof Leuchars, der etwa 10 km entfernt liegt und durch regelmäßige Busverbindungen angebunden ist. Die Hauptstraßen sind zu Fuß gut erreichbar, und viele Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander im Zentrum oder entlang der Küste.
Unter der Burgruine liegt ein Verlies, das 7 m tief in massiven Fels gehauen wurde und wegen seiner flaschenförmigen Form und der extremen Enge berüchtigt war. Die Gefangenen konnten nur durch eine schmale Öffnung oben hineingelassen werden, aus der es kein Entkommen gab.
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