Inchconnachan, Unbewohnte Insel mit Wildtieren im Loch Lomond, Schottland
Inchconnachan ist eine unbewohnte Insel im Loch Lomond mit dichten Wäldern und einer Fläche von etwa 35 Hektar. Die Insel erhebt sich etwa 50 Meter über die Wasserfläche und beherbergt verschiedene Wildtierarten in ihrem natürlichen Zustand.
In den 1940er Jahren wurde die Insel mit Wallabys besiedelt, die dort bis heute in freier Wildbahn leben. Dieses unerwartete Kapitel der schottischen Geschichte schuf einen Ort, an dem die Natur mit einer fremden Art harmoniert.
Der Name stammt aus dem Gälischen "Innis Chonachain" und verbindet die Insel mit ihrer langen Geschichte als Privatbesitz. Die wenigen Besucher, die hierher kommen, erleben einen Ort, der von der Natur geprägt ist und wenig von menschlicher Gestaltung zeigt.
Die Insel ist nur per Boot erreichbar, wobei Fährverbindungen vom Dorf Luss am westlichen Ufer des Loch Lomond angeboten werden. Da es sich um einen geschützten Naturraum handelt, sind Besuche eingeschränkt und erfordern oft eine vorherige Genehmigung.
Das Eiland beherbergt eine Wallaby-Population, die einer der wenigen Orte außerhalb Australiens ist, an dem diese Beutel frei in der Natur leben. Die ungewöhnliche Präsenz dieser Tiere macht es zu einem eigenartigen Naturort im Hochland Schottlands.
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