Cwmhir Abbey, Zisterzienser Klosterruinen in Abbeycwmhir, Wales
Cwmhir Abbey ist eine Ruine einer Zisterzienserabtei in Wales mit Überresten aus der mittelalterlichen Zeit. Die Steinfragmente zeigen vor allem Teile des ursprünglichen Kirchenschiffs, das sich auf einem Hügel auf etwa 250 Metern Höhe befindet.
Die Abtei wurde 1176 gegründet und wurde während des 13. Jahrhunderts mehrfach von englischen Soldaten angegriffen. Diese wiederholten Konflikte führten zu erheblichen Beschädigungen an den Gebäuden und prägen die Geschichte des Ortes.
Der Ort ist eng mit Llywelyn ap Gruffudd verbunden, dem letzten walisischen Fürsten, dessen Überreste hier nach seinem Tod beigesetzt wurden. Diese Verbindung macht die Ruinen zu einem bedeutsamen Ort in der walisischen Geschichte und Identität.
Der Zugang erfolgt über Landwege, die Abbeycwmhir mit der Ortschaft Crossgates verbinden und wo sich Parkplätze in der Nähe befinden. Der Ort ist frei zugänglich, aber das Gelände ist rau und die Wege sind einfach, daher sollte man mit angemessenem Schuhwerk kommen.
Die ursprünglichen Baupläne sahen ein Gebäude von Kathedralengröße vor, aber nur das Kirchenschiff wurde fertiggestellt. Die politische Instabilität der Zeit verhinderte die Vollendung der ehrgeizigen Struktur.
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