Charleston Farmhouse, Hausmuseum in Sussex, England
Charleston Farmhouse ist ein Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert mit Räumen, deren Wände, Möbel und Dekorationen von Hand bemalt und verziert wurden. Das Innere zeigt überall die künstlerische Handschrift von Vanessa Bell und Duncan Grant, ergänzt durch einen Garten mit Skulpturen und Kunstausstellungen in umgebauten Scheunen.
Das Bauernhaus wurde 1916 zur Wohnstätte von Vanessa Bell und Duncan Grant, die es als künstlerisches Zuhause während des Ersten Weltkriegs nutzten. Grant erhielt damals eine militärische Befreiung, die es ihm ermöglichte, dort zu arbeiten, während das Haus zum Zentrum künstlerischer Aktivität wurde.
Das Haus war lange Zeit ein Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle der Bloomsbury-Gruppe, die hier ihre Ideen austauschten und zusammen arbeiteten. Diese Gemeinschaft prägte die Räume mit ihrer kreativen Energie und machte den Ort zu einem Zentrum künstlerischen Schaffens.
Der Zugang zum Haus ermöglicht es, die bemalten Innenräume, den Garten mit Kunstobjekten und Ausstellungen in den Nebengebäuden zu erkunden. Es gibt einen Shop, wo man Kunstgegenstände und Souvenirs kaufen kann.
Die Wände sind mit hand-gestencilten Mustern und Fresken verziert, die tanzende Figuren und Blumen zeigen, während das Esszimmer rote Lackstühle aus dem Design von Roger Fry enthält. Diese Designgegenstände und Wanddekorationen waren Experimente der dort lebenden Künstler, um ihren alltäglichen Raum zu transformieren.
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