Harrow, Stadtgebiet im Nordwesten von London, GB
Harrow ist eine Wohngegend im Nordwesten Londons, die sich über mehrere Hügel erstreckt und Wohnviertel mit Geschäftsstraßen verbindet. Die höher gelegenen Teile bieten weite Ausblicke, während unten um die Bahnhöfe herum Läden und Restaurants dichter beieinander stehen.
Die Siedlung entstand um eine Kirche aus dem Mittelalter, die auf einem Hügel steht und jahrhundertelang Pilger anzog. Im 19. Jahrhundert wuchs der Ort mit der Eisenbahn und wurde Teil der wachsenden Hauptstadt.
Der Name stammt aus dem Altenglischen und bedeutet Tempel, ein Hinweis auf die alte Kirche auf dem Hügel. Heute zeigen Moscheen, Hindu-Tempel und christliche Gotteshäuser die vielfältigen Gemeinschaften, die hier leben und ihre Feste feiern.
Mehrere Bahnstationen verbinden die Gegend mit der Innenstadt, wobei die Haltestelle auf dem Hügel der zentrale Knotenpunkt ist. Die Straßen verlaufen teils steil, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk für längere Spaziergänge.
Eine Kreuzung unten im Ort trägt eine Gedenktafel, die an den ersten tödlichen Autounfall Großbritanniens im Jahr 1899 erinnert. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte einen Hang hinunter.
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