Internationales Komitee vom Blauen Schild, Organisation für den Schutz von Kulturgütern
Das Internationale Komitee des Blauen Schildes ist eine internationale nichtstaatliche Organisation, die kulturelle Stätten und Objekte weltweit schützt. Sie arbeitet mit UNESCO, ICCROM und anderen internationalen Partnern zusammen, um bei Konflikten und Katastrophen Erbstätten zu bewahren.
Die Organisation wurde 1996 in Paris gegründet, nachdem Diskussionen in den Niederlanden 1994 die Notwendigkeit eines neuen Schutzsystems für kulturelle Stätten aufzeigten. Im Jahr 2016 fusionierte sie mit der Vereinigung nationaler Komitees, um eine stärkere, einheitliche Struktur zu bilden.
Die Organisation trägt den Namen des blauen Schildes, eines Symbols, das aus einem internationalen Abkommen von 1954 stammt und Schutz bedeutet. Besucher können dieses Symbol auf Gebäuden und Objekten sehen, die unter internationalem Schutz stehen, was zeigt, wie das Zeichen in der Praxis verwendet wird, um kulturelle Orte zu kennzeichnen.
Besucher interessiert an der Arbeit dieser Organisation können Informationen durch spezialisierte Dienste oder durch den Beitritt zu ihrem Netzwerk erhalten, was Zugang zu Aktualisierungen und Aktivitäten bietet. Für diejenigen, die sich engagieren möchten, gibt es Schulungsprogramme und Konferenzen, um mehr über den Schutz von Kulturerbe zu erfahren.
1999 spielte die Organisation eine Rolle bei der Verabschiedung neuer internationaler Gesetze, die Nichtregierungsorganisationen wie diese zum ersten Mal ausdrücklich anerkannten. Dies gab der Zivilgesellschaft eine Stimme bei der Schaffung von Sicherheitsregeln für kulturelle Stätten während bewaffneter Konflikte.
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