RRS Discovery, Königliches Forschungsschiff als Museum in Dundee, Schottland.
Die RRS Discovery ist ein als Bark getakelter Hilfsdampfer, der 1901 in Dundee vom Stapel lief und das letzte traditionelle hölzerne Dreimastschiff Großbritanniens war. Der schwarze Rumpf trägt einen schmalen weißen Streifen nahe der Wasserlinie und am Bug den Namen „DISCOVERY“; drei hohe Masten und ein gelber Schornstein in Schiffsmitte ragen auf. Heute liegt sie als Museumsschiff an einem steinernen Kai.
Das Schiff verließ 1901 Großbritannien mit einer Expedition zur Erforschung der Antarktis unter Leitung von Robert Falcon Scott und kehrte nach mehreren Jahren in den südlichen Breiten zurück. Später diente es bis zur Rückkehr nach Dundee in den 1980er Jahren als Frachtschiff und Trainingsplattform.
Der Name des Schiffes stammt aus einer Zeit, als die Polarforschung als nationales Abenteuer galt und neue Gebiete für Wissenschaft und Krone erschlossen wurden. An Bord sehen Besucher Kajüten, Labore und Lagerräume, die zeigen, wie die Besatzung monatelang im Eis ausharrte und arbeitete.
Der Besuch umfasst einen Rundgang durch das Schiff und die Ausstellungsräume am Kai, die an der Riverside Drive zu finden sind. Die Anlage ist für Rollstuhlfahrer teilweise zugänglich, doch der Zugang zu bestimmten Bereichen an Bord kann durch schmale Durchgänge und Treppen begrenzt sein.
Das Schiff ist das letzte dreimästige Segelschiff aus Holz, das in Großbritannien gebaut wurde, und hat seinen Platz im nationalen Schiffsregister. Die massive Eisverstärkung im Rumpf sollte den Druck der Antarktis aushalten und unterscheidet sich von späteren Forschungsschiffen aus Metall.
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