Bedford Park, Viktorianisches Wohnviertel im Westen Londons, England.
Bedford Park ist ein Wohngebiet aus der viktorianischen Zeit mit roten Backsteingebäuden, Kachelfassaden, Giebeln, Erkern und Terrakottaverzierungen, die an baumgesäumten Straßen verteilt sind. Die Häuser zeigen durchgehend weiß gestrichene Balustrade und ein einheitliches Gestaltungskonzept.
Die Gegend entstand 1875, als Jonathan Carr Land in der Nähe von Turnham Green Station erwarb und einen Plan für ein Wohngebiet entwickelte. Das Projekt wuchs und etablierte sich als eines der frühen Gartenstadtkonzepte.
Der Stadtteil zog ab den 1880er Jahren Künstler und Schriftsteller an, die sich von der Großstadt angezogen fühlten. Diese kreative Gemeinschaft prägte das Zusammenleben und den Charakter der Gegend nachhaltig.
Das Gebiet ist über die U-Bahn-Station Turnham Green an die Linienverbindungen des zentralen Londons angebunden. Man kann die meisten Bereiche zu Fuß erkunden, da die Straßen ruhig und überschaubar wirken.
Viele Häuser im Gebiet sind durch Denkmalschutzmaßnahmen bewahrt geblieben, was die viktorianische Architektur vor modernen Veränderungen schützt. Dies macht die Straßen heute ungewöhnlich homogen und bietet einen seltenen Blick auf die ursprüngliche Siedlungsidee.
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