Greenford, Wohnvorort im Westen Londons, England.
Greenford ist ein Wohnvorort im nördlichen Teil des London Borough of Ealing mit einer gemischten Bebauung aus Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern. Der höchste Punkt, der Horsenden Hill, erhebt sich etwa 85 Meter über die Umgebung und bietet Ausblicke über das Viertel.
Der Ort geht auf das Jahr 848 zurück, als er als Grenan forda erwähnt wurde, ein Name, der einen Furt nahe grünen Feldern bezeichnete. Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert brachte Fabriken in die Gegend und veränderte das Dorf grundlegend vom ländlichen Außenposten zur modernen Vorstadt.
Die Holy Cross Parish Church, eine gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert, prägt das Zentrum des Viertels und bleibt ein wichtiger Treffpunkt für die Gemeinde. Der Kirchhof und die umliegenden Grünanlagen schaffen einen ruhigen Kontrast zum Rest der Wohngegend.
Das Viertel hat einen eigenen U-Bahn-Bahnhof an der Central Line, der schnelle Verbindungen ins Zentrum Londons bietet. Mehrere Buslinien durchqueren das Gebiet und verbinden es mit benachbarten Vierteln und Einkaufszentren.
William Perkin gründete 1856 die erste Synthesefarbstoff-Fabrik in diesem Viertel und legte damit den Grundstein für die moderne organische Chemieindustrie. Diese bahnbrechende Produktion machte die Gegend zu einem weltweiten Zentrum für chemische Innovation.
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