Ealing, Wohnvorort im Westen von London, England
Ealing ist ein Vorort im Westen Londons, der sich von Chiswick bis Northolt erstreckt und von breiten Alleen, zahlreichen Parks sowie einer Mischung aus viktorianischen Häusern und neueren Wohnblocks geprägt ist. Die Straßen verlaufen meist gerade oder leicht geschwungen, mit Vorgärten vor den Häusern und grünen Plätzen zwischen den Gebäuden.
Die Gegend entwickelte sich aus sächsischen Siedlungen und Ackerland zu einem Vorort, nachdem 1838 der Bahnhof eröffnet wurde und Stadtbewohner hierherzogen. Die Studios, die im frühen 20. Jahrhundert entstanden, brachten Film und Medien in die Region und blieben bis heute aktiv.
In der Gegend liegen mehrere Geschäfte und Restaurants polnischer, irischer und südasiatischer Herkunft, die Speisen und Waren aus diesen Regionen anbieten. Die Bewohner nutzen Englisch und über 100 weitere Sprachen im Alltag, was beim Gang durch die Straßen zu hören ist.
Dreizehn U-Bahn-Stationen und mehrere Zuglinien verbinden den Vorort mit der Londoner Innenstadt, wobei Ealing Broadway als Knotenpunkt dient. Die Parks und Hauptstraßen sind zu Fuß oder per Rad gut zu erreichen, besonders an den ruhigeren Vormittagen unter der Woche.
Ein Teil der Straßenlaternen hier nutzt noch alte gusseiserne Pfosten aus der viktorianischen Zeit, die zwar mit modernen Glühbirnen ausgestattet wurden, aber das ursprüngliche Design bewahren. Einige Wohnstraßen behalten gepflasterte Abschnitte bei, die vor über einem Jahrhundert verlegt wurden und beim Darüberlaufen ein rhythmisches Geräusch erzeugen.
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