Tamar, Natürlicher Grenzfluss in Devon und Cornwall, England.
Der Fluss Tamar fließt etwa 100 Kilometer von Woolley Moor bis Plymouth Sound und bildet die natürliche Grenze zwischen den Grafschaften Devon und Cornwall. Er durchfließt ein Tal mit steil abfallenden Ufern und bewaldeten Hängen, wobei sein Wasser in die Bucht vor Plymouth mündet.
Der Fluss war schon in der Antike bekannt und wurde bereits von Ptolemäus im 2. Jahrhundert erwähnt, was seine Bedeutung als wichtige Wasserstraße in Britannien zeigt. Später wurde die Region um ihn herum für Jahrhunderte vom Bergbau geprägt, besonders durch den Abbau von Zinn und anderen Erzen.
Das Tal des Flusses prägt das Aussehen der Landschaft mit Spuren vergangener Bergbauaktivitäten, die Besucher heute noch in Form von alten Gruben und Gebäuden sehen können. Diese Überreste erzählen davon, wie Menschen hier Zinn, Silber und Blei abgebaut haben und wie dieser Bergbau das Leben in der Region über Jahrhunderte bestimmte.
Der Fluss lässt sich an vielen Stellen vom Land aus sehen, besonders in Dörfern und Parks im Tal, wo Wege und Straßen das Wasser begleiten. Die beste Zeit zum Erkunden ist bei Ebbe, wenn mehr Land sichtbar wird und die Gezeiten die Bewegung des Wassers weniger stark bestimmen.
Der untere Abschnitt nahe Plymouth unterliegt den Gezeitenströmungen und wird vom Plymouth Harbour Master überwacht, der die Sicherheit für die Marineschiffe in der Nähe gewährleistet. Diese Kontrolle zeigt, wie das Wasser heute immer noch für den Schiffsverkehr genutzt wird.
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