Maes Howe, Neolithisches Hügelgrab auf den Orkney-Inseln, Schottland
Maes Howe ist ein erdiger Hügel auf den Orkney-Inseln, der sich etwa 25 Meter über dem Boden erhebt und einen zentralen Raum mit drei kleineren Kammern an den Seiten enthält. Die inneren Räume sind mit großen Steinen gebaut und bilden ein Labyrinth, durch das Besucher gehen können.
Der Bau entstand um 2800 vor Christus und war ursprünglich ein Bestattungsort für mehrere Generationen. Im 12. Jahrhundert hinterließen wikingerische Besucher Runen und Inschriften an den inneren Wänden, was es zu einer Schicht von vielen Geschichten macht.
Der Eingang ist nach dem Wintersonnenwende-Sonnenuntergang ausgerichtet, was zeigt, dass die Erbauer ein tiefes Verständnis für astronomische Phänomene hatten. Besucher können diesen besonderen Rhythmus noch heute während der Wintersonnenwende selbst erleben.
Besucher müssen im Voraus buchen, um an geführten Touren teilzunehmen, die regelmäßig vom Besucherzentrum in Stenness aus angeboten werden. Die Führungen finden das ganze Jahr über statt und ermöglichen es, die inneren Räume sicher zu erkunden.
Die wikingerischen Gravuren im Inneren bilden die größte Sammlung von Runeninschriften außerhalb Skandinaviens und geben Einblick in die Reisen und Abenteuer dieser späteren Besucher. Diese Inschriften erzählen von Menschen, die das Monument Jahrhunderte nach seiner Erbauung entdeckten und ihre Namen hinterließen.
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