St.-Magnus-Kathedrale, Mittelalterliche Kathedrale der Kategorie A in Kirkwall, Schottland.
Die St Magnus Cathedral ist ein romanisches Gotteshaus aus rötlichem und gelbem Sandstein im Zentrum von Kirkwall, Schottland. Rundbögen, kräftige Pfeiler und ein klares Raumgefüge prägen die Innenräume, während die Türme und Mauern aus den Jahrhunderten eine sichtbare Schichtung der Bauzeit zeigen.
Rognvald Kali Kolsson, ein Jarl auf Orkney, ließ die Kathedrale ab 1137 zu Ehren seines Onkels errichten. Die Bauarbeiten zogen sich über drei Jahrhunderte hin und prägten die endgültige Gestalt des Gebäudes durch wechselnde Bauphasen.
Der heilige Magnus Erlendsson, der im frühen 12. Jahrhundert auf Orkney getötet wurde, gibt dem Gebäude seinen Namen und prägt bis heute seine Bedeutung für die Bewohner der Inseln. Der rötlich-gelbe Sandstein leuchtet bei Sonnenlicht warm auf und verleiht dem Kirchenraum eine besondere Atmosphäre während Andachten und Konzerten.
Das Gebäude ist von April bis September täglich geöffnet, im Winter mit kürzeren Zeiten, und der Zugang ist in der Regel kostenfrei. Besucher finden sich leicht zurecht, da das Bauwerk im Ortskern liegt und von den Hauptstraßen aus gut zu erkennen ist.
Die Überreste des heiligen Magnus selbst ruhen noch immer in einer Säule des Baus, wo man sie während Renovierungsarbeiten im 19. Jahrhundert fand. Damit ist dies die einzige vollständig erhaltene mittelalterliche Kathedrale in ganz Schottland.
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