Gugh, Gezeiteninsel in St. Agnes, Vereinigtes Königreich
Gugh ist eine Gezeiteninsel vor der Küste von St. Agnes in den Isles of Scilly und bei Niedrigwasser über einen natürlichen Sandstreifen zu Fuß erreichbar. Die Insel beherbergt zwei Wohngebäude und einen prähistorischen Menhir, der auf einer ihrer Anhöhen steht.
Die Insel wurde schon vor Tausenden von Jahren besiedelt, wie der Old Man of Gugh belegt, ein bronzezeitlicher Menhir, der noch heute auf der Insel steht. Im frühen 20. Jahrhundert ließ Charles Hamlet Cooper die beiden Wohnhäuser errichten, die eine dauerhafte moderne Besiedlung ermöglichten.
Der Name Gugh stammt aus dem Kornischen und bedeutet schlicht "Insel", was auf eine sehr alte lokale Sprachtradition hinweist. Heute leben dort nur wenige Menschen das ganze Jahr über, was dem Ort einen ruhigen, abgelegenen Charakter verleiht, der im starken Kontrast zur Touristensaison steht.
Die Überquerung des Sandriegels ist nur bei Niedrigwasser möglich, daher sollte man unbedingt die Gezeitenzeiten im Voraus prüfen. Es empfiehlt sich, genug Zeit einzuplanen, um nicht auf der Insel gestrandet zu werden, wenn die Flut zurückkommt.
Wenn die Sandbank bei Flut überspült wird, gilt Gugh als die kleinste dauerhaft bewohnte Insel der Scilly-Inseln. In diesem Moment ist die Insel vollständig vom Meer umgeben, obwohl sich daran wenige Stunden später wieder alles ändert.
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