Saffron Walden, Historische Marktstadt in Essex, England
Saffron Walden ist eine Kleinstadt in der Grafschaft Essex im Osten Englands, die für ihre mittelalterlichen Straßenzüge und Fachwerkhäuser bekannt ist. Der Ortskern liegt um einen zentralen Marktplatz herum, wo sich die große Pfarrkirche aus hellem Kalkstein erhebt und von Gassen mit alten Geschäften und Cafés umgeben wird.
Der Ort erhielt sein Marktrecht im 12. Jahrhundert und entwickelte sich zu einem Handelszentrum für Wolle und später für Safran, der hier bis ins 18. Jahrhundert angebaut wurde. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert erweitert, als der Ort durch den Handel mit der roten Gewürzpflanze florierte.
Der Name bezieht sich auf die Safranpflanze, die hier jahrhundertelang in Gärten und Feldern wuchs und den Ort wohlhabend machte. Heute sieht man die Erinnerung daran in Straßenschildern und alten Gebäuden, deren Bewohner einst vom Handel mit dieser wertvollen Zutat lebten.
Der Ortskern lässt sich gut zu Fuß erkunden, da viele Bereiche für Autos gesperrt sind und sich Geschäfte, Kirche und Gärten nah beieinander befinden. Die nächste Bahnstation liegt einige Kilometer außerhalb, daher ist ein Bus oder Taxi zum Zentrum hilfreich.
In einer Seitengasse findet sich ein Labyrinth aus Hecken, das im 19. Jahrhundert angelegt wurde und Teil einer größeren Gartenanlage mit sieben unterschiedlichen Bereichen ist. Besucher können zwischen den geschnittenen Wänden umherwandern und versuchen, den Weg zur Mitte zu finden, ohne sich zu verirren.
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