Dunwich, Mittelalterliche Küstensiedlung in East Suffolk, England.
Dunwich ist ein Küstendorf an der Nordseeküste in Suffolk mit verstreuten Häusern, einem Museum und den Ruinen des Greyfriars-Klosters auf einer Klippe. Die Landschaft zeigt noch heute Spuren seiner mittelalterlichen Vergangenheit, während die Erosion das Gelände langsam verändert.
Die Ansiedlung war im 7. Jahrhundert Hauptstadt des Königreichs East Anglia und entwickelte sich zu einem bedeutenden Hafen. Schwere Stürme um 1286 beschädigten die Stadt gravierend und leiteten ihren allmählichen Niedergang ein.
Das Dunwich Museum zeigt Gegenstände aus verschiedenen Zeitperioden und vermittelt durch Modelle einen Eindruck davon, wie die mittelalterliche Stadt in ihrer Blütezeit aussah und wie Menschen hier lebten.
Die Dunwich Heath bietet Wanderwege durch Wälder und Heideland mit Parkplätzen und Zugang zu einem Kieselstrand. Besucher sollten passende Schuhe tragen, da das Gelände hügelig ist und der Untergrund wechselhaft sein kann.
Unter dem Meeresspiegel liegen die Reste einer ehemals größeren Stadt, einschließlich acht Kirchen und zahlreicher mittelalterlicher Strukturen, die durch Küstenerosion verschluckt wurden. Diese versunkenen Gebäude sind bei niedrigem Wasserstand teilweise sichtbar und erinnern an die Macht der Naturgewalten.
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