Sunderland, Hafenstadt in Tyne and Wear, England
Sunderland ist eine Hafenstadt in der Grafschaft Tyne and Wear im Nordosten Englands, die am Nordufer der Mündung des Flusses Wear in die Nordsee liegt. Die Stadt verbindet das historische Zentrum mit ausgedehnten Wohngebieten, Industriezonen und Grünflächen, die sich entlang der Küste und ins Landesinnere erstrecken.
Die Siedlung entstand aus drei angelsächsischen Gemeinden, darunter Monkwearmouth mit seinem Kloster aus dem Jahr 674, das eine wichtige Rolle im frühmittelalterlichen Christentum spielte. Ab dem 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem der größten Schiffbauzentren der Welt, bevor die Werften im späten 20. Jahrhundert schlossen.
Der Name leitet sich von "sundered land" ab, was auf die Trennung durch den Fluss Wear hinweist, der die Stadtteile voneinander schied. Die Bewohner nennen sich Mackems, ein Begriff aus der Schiffbauzeit, der sich auf den regionalen Dialekt und die Arbeitsweise in den Werften bezieht.
Die Stadt ist über das Metro-System und ein dichtes Busnetz gut zu erreichen, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Besucher sollten für Spaziergänge entlang der Küste windabweisende Kleidung einpacken, da die Meeresluft oft frisch weht.
Die Wearmouth-Brücke aus dem Jahr 1929 war bei ihrer Eröffnung die längste einstöckige Bogenbrücke der Welt und bleibt ein Wahrzeichen der Ingenieurskunst. Jeden Winter treffen graue Robben an den Flussmündungen ein und sind vom Ufer aus zu beobachten, wenn sie in den ruhigen Gewässern rasten.
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