Antrim, Historische Grafschaft in Nordirland.
County Antrim ist eine historische Grafschaft in Nordirland, die sich von der Hauptstadt Belfast bis zum Lough Neagh erstreckt und neun bewaldete Täler sowie Basaltklippen entlang der Nordküste umfasst. Das Gebiet bedeckt weite Teile des nordöstlichen Irlands und grenzt an die Irische See und den Atlantik.
Das Gebiet wurde im Mittelalter unter Edward II als Verwaltungseinheit gegründet, nachdem keltische und wikingische Siedler die Region über Jahrhunderte geprägt hatten. Die moderne Grafschaft entstand durch Reformen im 19. Jahrhundert, die ihre heutigen Grenzen festlegten.
Die Grafschaft bewahrt ihre Traditionen durch Sprachprogramme in Irisch und Ulster-Scots, die an lokalen Schulen und in Gemeindezentren gelehrt werden. Besucher können das lebendige Erbe im Alltag der Bewohner erleben, besonders in ländlichen Gebieten und bei lokalen Festen.
Das Gebiet ist über den Belfast International Airport, Eisenbahnverbindungen zu größeren Städten und Fährverbindungen vom Hafen Larne nach Schottland erreichbar. Autofahrer finden ein dichtes Straßennetz, während Wanderer auf markierten Wegen die Küstenregion und das Landesinnere erkunden können.
Die Nordküste beherbergt eine Basaltformation mit 40.000 sechseckigen Säulen, die vor 60 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität entstanden sind. Diese Struktur gilt als eine der markantesten geologischen Besonderheiten Europas und zieht Geowissenschaftler aus aller Welt an.
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