Lough Neagh, Süßwassersee in Nordirland, Vereinigtes Königreich
Lough Neagh ist ein Süßwassersee in Nordirland, der mit einer Fläche von etwa 390 Quadratkilometern und einer maximalen Tiefe von 25 Metern als größter See der Britischen Inseln gilt. Fünf der sechs Bezirke Nordirlands grenzen an sein Ufer, während mehrere Flüsse in das flache Becken münden.
Funde in Toome Bay zeigen, dass Menschen bereits vor Tausenden von Jahren am Ufer siedelten und Werkzeuge sowie Gegenstände aus dieser Zeit zurückblieben. Später wurde der See zu einer wichtigen Grenze zwischen irischen Königreichen und blieb ein Bezugspunkt für regionale Macht.
Fischer auf dem See nutzen spezielle Fangmethoden für Aale, die über Jahrhunderte innerhalb einzelner Familien weitergegeben wurden. Die Technik erfordert Kenntnis lokaler Strömungen und Wanderwege der Fische durch das flache Gewässer.
Der Zugang zum Wasser erfolgt über verschiedene kleine Orte rund um das Ufer, wobei Wege oft durch Feuchtgebiete und Schilfflächen führen. Wetter ändert sich rasch und Wind über der offenen Fläche kann stärker sein als erwartet.
Das gesamte Seebett befindet sich bis heute im Privateigentum einer adeligen Familie, obwohl das Wasser selbst öffentlich genutzt wird. Diese ungewöhnliche rechtliche Situation führt regelmäßig zu Debatten über Zugang und Nutzungsrechte.
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