Zennor, civil parish in Cornwall, UK
Zennor ist ein kleines Dorf an der Nordküste Cornwalls, das auf einer Klippe über dem felsigen Meer thront. Das Dorf besteht aus alten Steinhäusern in engen Gassen, umgeben von Feldern mit Granitbrocken und von dicken Steinhecken durchzogen, die das Land in ein Muster aus alten Anbauflächen teilen.
Die Menschen leben hier seit etwa 4.000 Jahren, erste Siedlungen gehen auf die Bronzezeit zurück und zeigen sich in den ältesten noch genutzten Feldsystemen der Welt. Das Dorf durchlebte Zeiten von Steinabbau, Fischerei und Bergbau, bevor sich im 20. Jahrhundert der Tourismus zur Haupteinnahmequelle entwickelte.
Der Name Zennor stammt von der heiligen Senara, einer lokalen Schutzpatronin aus früher Zeit. Das Dorf ist eng mit der alten kornischen Sprache verbunden, die hier bis ins 19. Jahrhundert gesprochen wurde und dessen Vermächtnis in Ortsnamen und Überlieferungen weiterleben.
Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar, mit vielen gepflegten Fußwegen und Küstenpfaden, die regelmäßig von der Gemeinde instand gehalten werden. Die Wege sind offen zugänglich, bieten aber steile Abschnitte, besonders entlang der Klippen, wo Vorsicht geboten ist.
Die Kirche von Zennor zeigt einen geschnitzten Kirchenstuhl mit der Darstellung einer Meerjungfrau, die dem Ursprung der lokalen Legende über eine Meerjungfrau entspricht, die einen jungen Mann ins Meer lockte. Ein weiteres Merkmal ist die Steinkiste bei der Kirchenpforte, wo Sargträger rasteten, bevor sie zur Beerdigung weitergingen.
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