County Fermanagh, Verwaltungsregion im Südwesten Nordirlands
County Fermanagh ist eine historische Grafschaft im Südwesten Nordirlands, die von den beiden Teilen des Lough Erne durchzogen wird und von sanften Hügeln und dichtem Grün umgeben ist. Die Wasserflächen verbinden sich über Kanäle und schmale Passagen, sodass Inseln, Buchten und kleine Halbinseln ein verzweigtes Netz bilden, durch das Boote und Kajakfahrer gleiten.
Das Gebiet blieb bis zum frühen 17. Jahrhundert unter Kontrolle der irischen Maguire-Dynastie, bevor englische und schottische Siedler im Rahmen der Plantation of Ulster eintrafen. Die Plantagen veränderten die Besitzverhältnisse grundlegend und führten zur Gründung neuer Orte entlang der Seeufer und im Landesinneren.
Die beiden Seegebiete prägen das tägliche Leben und ziehen Bootsbesitzer an, die hier Hausboote vertäuen und den Sommer auf dem Wasser verbringen. Viele Ortschaften wurden als Anlegestellen gebaut, sodass Kais und Uferpromenaden bis heute die Dorfzentren bilden und Wassersport zum gewohnten Anblick gehört.
Wanderwege und Radstrecken führen durch Wälder und entlang der Ufer, wobei einige Abschnitte hügelig und feucht sein können. Parkplätze findet man in den meisten größeren Ortschaften, während kleinere Straßen eng und kurvenreich verlaufen.
Einige der Inseln in den Seen beherbergen frühmittelalterliche Klosterruinen, die nur per Boot erreichbar sind und meist verlassen auf kleinen Felshügeln liegen. Besucher finden dort alte Rundtürme und Steinkreuze, die seit Jahrhunderten den Wellen trotzen und vom einstigen religiösen Leben zeugen.
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