Carlisle, Verwaltungszentrum in Cumbria, England
Carlisle ist eine Stadt im Nordwesten Englands, nahe der schottischen Grenze, die als Hauptort von Cumberland fungiert. Die Altstadt erstreckt sich entlang des Flusses Eden und besteht aus engen Gassen, Fußgängerzonen und Plätzen, die von Backsteingebäuden aus verschiedenen Epochen umgeben sind.
Die Römer gründeten hier im 1. Jahrhundert das Lager Luguvalium als Knotenpunkt zum Schutz des Hadrianswalls. Im Mittelalter wurde der Ort Schauplatz zahlreicher Kämpfe zwischen England und Schottland, was zum Bau der massiven Befestigungen führte.
Der Name stammt vom keltischen Wort Caer Luel, was so viel wie Mauerfestung bedeutet und auf die frühe befestigte Siedlung verweist. Heute nutzen Einheimische die Fußgängerzone rund um die English Street zum Einkaufen, während der Marktplatz seit Jahrhunderten Treffpunkt bleibt.
Die Kathedrale im Stadtzentrum ist frei zugänglich und lässt sich am besten bei Tageslicht besichtigen, wenn das Licht durch die bunten Fenster fällt. Vom Bahnhof aus erreicht man die Altstadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in etwa zehn Minuten zu Fuß.
In den Gefängniszellen des Schlosses befinden sich Inschriften und Ritzereien von Häftlingen aus dem 16. Jahrhundert, die ihre Namen oder Symbole in die Wände kratzten. Einige der Graffiti zeigen religiöse Motive und Daten, die heute noch deutlich zu erkennen sind.
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