Armagh, Religiöses Zentrum in Armagh, Nordirland
Armagh ist eine Stadt in Nordirland, die sich über mehrere Hügel erstreckt und zwei große Kathedralen besitzt, die beide nach dem heiligen Patrick benannt sind. Die georgianischen Steingebäude prägen das Zentrum, und schmale Straßen führen von den Einkaufsstraßen hinauf zu den beiden religiösen Bauwerken auf ihren Anhöhen.
Patrick gründete hier im Jahr 445 seine Hauptkirche und machte die Siedlung zu einem wichtigen christlichen Zentrum in Irland. Die beiden Kathedralen wurden später an den Stellen errichtet, an denen die verschiedenen Konfessionen ihre religiösen Traditionen über die Jahrhunderte hinweg fortsetzten.
Der Name der Stadt kommt vom irischen Ard Macha, was hoher Platz oder Hügel von Macha bedeutet. Diese Herkunft zeigt sich heute noch in der Landschaft, wo Besucher zwischen den beiden Hügeln mit ihren Kathedralen spazieren und das Gefälle der Straßen erleben können.
Wer beide Kathedralen besuchen möchte, sollte bequeme Schuhe tragen, da die Wege zwischen den Hügeln steil sind und man mehrmals auf und ab gehen muss. An Sonntagen finden in beiden Kirchen Gottesdienste statt, und an diesen Tagen ist der Zugang für Besucher eingeschränkt.
Die Stadt ist bekannt für ihre Apfelgärten, die im Frühjahr blühen und im Herbst geerntet werden. Lokale Märkte verkaufen dann frisches Obst und Apfelsaft, den Besucher direkt von den Ständen probieren können.
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