Tate Britain, Kunstgalerie in Westminster, London, England
Tate Britain ist ein Kunstmuseum am Themseufer in Westminster, das mehr als 78 000 Werke britischer Kunst vom 16. Jahrhundert bis heute zeigt. Die Räume verteilen sich auf mehrere Stockwerke mit wechselnden Ausstellungen und einer Dauersammlung, die nach Epochen und Themen geordnet ist.
Die Galerie wurde 1897 als National Gallery of British Art auf dem Gelände des ehemaligen Millbank-Gefängnisses eröffnet. Der Name Tate Britain entstand 2000, als das Haus sich von der Tate Modern trennte und sich ausschließlich auf britische Kunst konzentrierte.
Die Sammlung umfasst die weltweit größte Anzahl von Werken J. M. W. Turners, die in einem speziellen Flügel präsentiert werden. Jedes Jahr richtet das Haus den Turner-Preis aus, der britische Künstler unter 50 Jahren würdigt und oft Debatten über zeitgenössische Kunst auslöst.
Der Eingang liegt wenige Gehminuten vom Bahnhof Pimlico entfernt, und die Dauersammlung ist täglich bei freiem Eintritt zugänglich. Sonderausstellungen erfordern meist ein gesondertes Ticket, das online im Voraus gebucht werden kann.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden über 700 Werke nach Muncaster Castle in Cumbria ausgelagert, um sie vor Bombenangriffen zu schützen. Die Galerie beherbergt auch ein unterirdisches Tunnelarchiv, das einst als Schutzbunker diente.
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