Thames House, Neoklassizistisches Bürogebäude in City of Westminster, Vereinigtes Königreich
Thames House ist ein Bürogebäude im neoklassizistischen Stil am Südufer der Themse zwischen Lambeth Bridge und Vauxhall Bridge. Die Fassade zeigt zwei große Steinskulpturen von Charles Sargeant Jagger, die den heiligen Georg und Britannia darstellen, und das Gebäude erstreckt sich über acht Stockwerke aus hellgrauem Portland-Stein.
John Mowlem & Co errichtete das Gebäude zwischen 1929 und 1930 auf Uferland, das nach dem verheerenden Themse-Hochwasser von 1928 geräumt worden war. Der Sitz der Geheimdienstbehörde zog 1994 hierher, nachdem er zuvor an mehreren anderen Standorten in London untergebracht war.
Thames House trägt seinen Namen nach seiner Lage an der Themse und dient heute als Zentrale des britischen Inlandsgeheimdienstes. Besucher können die massiven Portalskulpturen von außen betrachten, während das Innere für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.
Das Gebäude liegt etwa zehn Gehminuten südlich des Westminster Palace entlang der Themse. Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng, und Fotografie aus der Nähe wird oft unterbunden, aber die Fassade ist vom gegenüberliegenden Ufer oder von der Lambeth Bridge aus gut sichtbar.
Im Keller des Gebäudes befindet sich ein automatisches Miniatur-Einschienenbahnsystem, das ursprünglich zum Transport von Akten durch die verschiedenen Abteilungen entwickelt wurde. Diese kleine Bahn läuft noch heute und verbindet die unterirdischen Bereiche miteinander.
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