Arnside Knott, Kalksteingipfel in Cumbria, England
Arnside Knott ist ein Kalksteingipfel in Cumbria, der den Kent-Mündungsbereich und das umliegende Flachland überragt. Der Gipfel ist von offenem Heidekraut, Wacholder und gemischtem Laubwald bedeckt und bietet einen weiten Blick auf den Küstenstreifen und die Berge des Lake District.
Anfang des 20. Jahrhunderts befand sich auf dem Hügel ein Golfplatz, der von 1906 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Betrieb war. Nach dem Krieg wurde er nie wieder eröffnet, und die Natur übernahm das Land allmählich zurück.
Der Hügel gehört dem National Trust und wird mit Hochlandrindern beweidet, um die offene Heidelandschaft zu erhalten. Besucher können die Tiere manchmal beim Grasen auf den Hängen beobachten.
Vom Parkplatz am Rande des Dorfes Arnside führen mehrere markierte Wege auf den Gipfel. Ein Rundweg dauert etwa zwei Stunden und ist auf dem größten Teil der Strecke gut ausgeschildert.
Arnside Knott gilt als Englands niedrigstes Marilyn, eine Bezeichnung für Gipfel mit einer topografischen Prominenz von mindestens 150 Metern gegenüber dem umliegenden Gelände. Diese Klassifikation macht ihn trotz seiner geringen Höhe zu einem Gipfel mit eigenem geografischen Status.
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