Whitland Abbey, Zisterzienserabteiruinen der Kategorie II in Whitland, Wales
Whitland Abbey ist eine Zisterzienserabtei aus dem Mittelalter, von der heute Steinfundamente und Reste von Kreuzgangmauern stehen. Die Reste befinden sich auf Privatland und zeigen die Grundrisse eines ehemals bedeutenden Klosterkomplexes.
Das Kloster wurde 1151 gegründet und war eng mit französischen Klostertraditionen verbunden. Es spielte später eine wichtige Rolle für andere walisische Zisterzienserklöster, bis es in den 1530er Jahren aufgelöst wurde.
Der Name des Ortes geht auf die mittelalterliche Verehrung der Jungfrau Maria zurück, die im Kloster zentral war. Lokale Besucher verstehen diesen Ort als wichtigen Bezugspunkt der regionalen religiösen Geschichte, auch wenn heute nur noch wenig sichtbar ist.
Das Gelände ist Privatbesitz, daher können Besucher die Ruinen nur von der Straße aus sehen. Es ist wichtig, alle Tore zu schließen und Schafe nicht zu stören, die die Flächen nutzen.
Im Jahr 1258 wurde die Abtei von Soldaten überfallen, was Todesfälle unter den Klosterbewohnern zur Folge hatte. Dieser Anfall verdeutlicht die Gefahren, denen religiöse Gemeinschaften während bewaffneter regionaler Konflikte ausgesetzt waren.
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