Dunnottar Castle, Mittelalterliche Festung in Stonehaven, Schottland
Dunnottar Castle ist eine mittelalterliche Festung auf einem Felsvorsprung an der schottischen Nordseeküste in der Nähe von Stonehaven. Die Ruinen erstrecken sich über mehrere Gebäude, darunter ein Wohnturm, eine Schmiede und Kasematten aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
William Wallace eroberte die Anlage 1297 während des schottischen Unabhängigkeitskrieges von den Engländern zurück. Im 17. Jahrhundert inhaftierte man hier religiöse Gefangene, die unter harten Bedingungen in den Kellergewölben ausharren mussten.
Der Stammsitz der Familie Keith prägte jahrhundertelang die Region Kincardineshire und brachte Gelehrte sowie Militärführer hervor. Besucher bemerken heute noch die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert, in der die Adelsfamilie ihre Andachten hielt.
Der Zugang erfolgt über einen schmalen Pfad, der hinunter zur Felsenklippe und dann hinauf zur Festung führt. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Weg bei Nässe rutschig werden kann und keine Rampen vorhanden sind.
Eine Gruppe Frauen schmuggelte die schottischen Kronjuwelen 1652 in Leinenbündeln aus der belagerten Anlage heraus. Die Insignien wurden anschließend unter dem Boden einer nahegelegenen Kirche versteckt, bis die Gefahr vorüber war.
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