East End, Historisches Viertel im Osten Londons, Vereinigtes Königreich
East End of London ist ein Stadtviertel im Osten der britischen Hauptstadt, das sich vom alten Stadtwall bis zum Fluss Lea erstreckt. Die Gegend umfasst Straßenzüge mit Lagerhäusern aus Backstein, enge Gassen und offene Plätze, auf denen Märkte stattfinden.
Im 19. Jahrhundert verwandelte sich das Gebiet von Ackerland in ein Industrieviertel mit Werften und Docks entlang der Themse. Viele Einwanderer aus Irland, Osteuropa und später aus Südasien zogen hierher, um in den Fabriken und Häfen zu arbeiten.
Die Straßenmärkte im Viertel zeigen die Arbeit vieler Zuwanderergemeinschaften, die hier Speisen, Stoffe und Handwerk aus unterschiedlichen Regionen verkaufen. An den Fassaden und in den Gassen findet man gemalte Wandbilder, die Geschichten der Nachbarschaft in leuchtenden Farben erzählen.
Mehrere U-Bahn-Stationen, darunter Mile End und Whitechapel, verbinden das Viertel mit dem Zentrum und anderen Teilen der Stadt. Die Gegend lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da viele Märkte und Gassen nahe beieinander liegen.
Der Wilton's Music Hall aus dem Jahr 1859 ist die älteste erhaltene Music Hall der Welt und bewahrt ein Stück viktorianischer Unterhaltungskultur. In den Gassen rund um Hanbury Street stehen noch Häuser mit schmalen Eingängen, durch die früher Weber ihre Stoffe transportierten.
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