Hill House, Kunstmuseum in Helensburgh, Schottland.
Hill House ist ein Wohnhaus im schottischen Helensburgh, das heute als Museum dient. Der Bau zeigt helle Außenmauern mit schmalem Turm, große Fenster in unregelmäßiger Anordnung und Innenräume mit dunklen Holzpaneelen sowie schwarz-weißen Mustern.
Der Verleger Walter Blackie beauftragte Charles Rennie Mackintosh 1902 mit dem Entwurf, der innerhalb von zwei Jahren fertiggestellt wurde. Blackies Familie lebte mehrere Jahrzehnte in dem Haus, bevor es später der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Mackintosh und seine Frau Margaret Macdonald gestalteten fast alle Möbel, Lampen und Wanddekorationen speziell für diesen Auftrag, sodass der gesamte Innenraum wie ein durchkomponiertes Kunstwerk wirkt. Die Hausherrin konnte sich zwischen einem weißen Salon und einem dunklen Esszimmer bewegen, je nach Stimmung oder Tageszeit.
Das Schutzgerüst um das Gebäude ermöglicht Besuchern Rundgänge auf verschiedenen Ebenen und Blicke auf Details der Fassade aus nächster Nähe. Wege führen durch mehrere Räume im Inneren, wobei einige Bereiche wetterbedingt zeitweise geschlossen sein können.
Der metallene Schutzrahmen rund um das Gebäude trägt den Spitznamen "The Box" und ist selbst zu einer Sehenswürdigkeit geworden, da er Besuchern ungewöhnliche Perspektiven auf Dach und Fassade bietet. Während der Bauarbeiten drinnen bleibt das Gerüst sichtbar und zeigt den Erhaltungsprozess in Echtzeit.
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