Ashton-under-Lyne, Marktstadt in Greater Manchester, England
Ashton-under-Lyne ist eine Marktstadt in Tameside, Greater Manchester, die sich auf einer leichten Anhöhe nördlich des Flusses Tame erstreckt. Die Straßen führen vom Marktplatz hinab zu den alten Industriegebieten entlang der Wasserwege, während Wohnviertel sich an den Hängen hinaufziehen.
Die Siedlung gehörte im Mittelalter den de Asshetons und erhielt 1414 eine königliche Urkunde für ihren Wochenmarkt und Jahrmarkt. Während der Industrialisierung entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum der Baumwoll- und Kohleproduktion, was Kanäle und Lagerhäuser an den Wasserstraßen hinterließ.
Die Einwohner bezeichnen sich selbst als Asht'nians und pflegen eine ausgeprägte lokale Identität, die sich in der Aussprache und den Traditionen des Ortes widerspiegelt. Der Marktplatz bildet nach wie vor das gesellschaftliche Zentrum, wo sich Menschen beim Einkaufen begegnen und Neuigkeiten austauschen.
Der zentrale Markt findet dienstags und samstags statt und bietet zahlreiche Stände auf einer der größten Freilufthandelsflächen im Land. Am besten erreicht man das Zentrum zu Fuß vom Bahnhof aus, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen.
Das Portland Basin Museum zeigt Sammlungen zur Industriegeschichte in einem restaurierten Lagerhaus aus dem 19. Jahrhundert an der Kreuzung dreier Kanäle. In der Nähe kann man noch die alten Schleusen sehen, die früher den Warentransport zwischen den verschiedenen Wasserhöhen ermöglichten.
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