Brownsea Island, Naturschutzgebiet Insel im Hafen von Poole, England
Brownsea Island ist ein etwa 200 Hektar großes Naturschutzgebiet in der Poole Harbour mit verschiedenen Landschaftstypen. Die Insel beherbergt Wälder, Heidelandschaften und Salzwiesen, in denen zahlreiche Vogelarten und rote Eichhörnchen leben.
Die Insel war von Mönchen des Klosters Cerne im 9. Jahrhundert besiedelt und wechselte später mehrfach die Besitzer, darunter König Heinrich II. und Königin Elisabeth I. Im 20. Jahrhundert wurde sie zum Naturschutzgebiet umgewandelt.
Die Insel ist eng mit der Geschichte der Pfadfinderbewegung verbunden, die hier 1907 ihren Anfang nahm. Besucher können heute noch die Orte erkunden, die mit dieser Gründungsgeschichte verbunden sind.
Das Eiland ist nur per Fähre vom Hafen Poole aus erreichbar. Es gibt Wanderwege, ein Café und Informationszentren vor Ort.
Die Insel beherbergt eine seltene Population von roten Eichhörnchen, die hauptsächlich in Skandinavien vorkommen. Dies macht sie zu einem besonderen Ort für Naturbeobachter, die diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum sehen möchten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.