Isabella Stewart Gardner Museum, Kunstmuseum in Fenway-Kenmore, Boston, Vereinigte Staaten
Das Isabella Stewart Gardner Museum ist ein Kunstmuseum in Fenway-Kenmore, Boston, das nach einem venezianischen Palast aus dem 15. Jahrhundert gestaltet wurde. Der Innenhof mit Glasdach bildet den Mittelpunkt der Räume, in denen mehr als 7500 Kunstwerke aus Europa, Asien und Amerika zu sehen sind.
Die Museumsgründerin eröffnete das Haus 1903, um ihre persönliche Kunstsammlung öffentlich zugänglich zu machen. Nach ihrem Tod 1924 wurde das Gebäude gemäß ihrem Testament unverändert erhalten, ohne Verkäufe oder Umhängungen der Werke.
Die Sammlung bleibt so angeordnet, wie sie ihre Gründerin zu Lebzeiten zusammengestellt hat, was jedem Raum eine persönliche Note verleiht. Besucher erleben das Gebäude wie ein privates Wohnhaus, in dem Gemälde, Möbel und Skulpturen nebeneinander stehen, ohne Beschriftungen oder moderne Trennwände.
Der Zutritt ist mittwochs bis montags möglich, für Besucher unter 17 Jahren kostenlos. Digitale Raumführer helfen bei der Orientierung und geben Hinweise zu den Kunstwerken in den verschiedenen Sälen.
Die leeren Rahmen von 13 gestohlenen Werken aus dem Jahr 1990 hängen noch immer an ihren ursprünglichen Plätzen in den Sälen. Der Raub bleibt einer der größten ungelösten Kunstdiebstähle der Geschichte, und die fehlenden Bilder erinnern Besucher an die Lücke in der Sammlung.
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