Worcester, Bildungszentrum in Massachusetts, Vereinigte Staaten
Worcester ist eine Stadt im Zentrum von Massachusetts, die sich über Hügel und Täler erstreckt und im Osten am Ufer des Lake Quinsigamond endet. Mehrere Hauptstraßen durchziehen die Stadtteile, die dicht bebaut sind und ein Mosaik aus Ziegelhäusern, Parks und Industriebauten bilden.
Die Siedlung entstand im Jahr 1673 und erhielt 1722 Stadtrechte, wuchs aber erst nach 1828 mit dem Bau des Blackstone-Kanals rasch. In der Folgezeit entwickelte sie sich zu einem Zentrum der Metallverarbeitung und der Textilindustrie, das Arbeiter aus vielen Ländern anzog.
Studierende prägen den Alltag, da mehr als zehn Hochschulen das Stadtbild formen und junge Menschen aus vielen Ländern hierher ziehen. Die Cafés, Buchläden und kleinen Galerien spiegeln diese akademische Lebendigkeit wider, sodass man überall auf Diskussionen, Ausstellungen und Vorträge stößt.
Ein dichtes Netz aus Bussen und Zügen verbindet die Stadtteile miteinander, sodass man ohne Auto zurechtkommt. Die Straßen steigen oft steil an, deshalb lohnt es sich, die Routen vorher zu prüfen und bequeme Schuhe zu tragen.
Im Jahr 1848 versammelten sich hier Gegner der Sklaverei und gründeten die Free-Soil-Bewegung in Massachusetts. Diese Zusammenkunft machte die Stadt zu einem Ort politischer Debatten, die später den Boden für den Bürgerkrieg bereiteten.
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