Huntsville, Raumfahrtforschungszentrum im nördlichen Alabama, Vereinigte Staaten.
Huntsville liegt in der hügeligen Landschaft von North Alabama, am Fuße des Monte Sano Mountain, und ist bekannt für seine Verbindung zu Luft- und Raumfahrtforschung. Die Stadt erstreckt sich vom bewaldeten Hochland im Osten bis zu den breiten Ebenen und Vorstadtgebieten im Westen, durchzogen von Straßen, die alte Baumwollfelder mit modernen Forschungszentren verbinden.
Ein Plantagenbesitzer gründete den Ort 1805 unter dem Namen Twickenham und benannte ihn später zu Ehren eines frühen Siedlers um. Die Bundesregierung wählte die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg als Standort für Raketenforschung aus, was ihre Entwicklung und Identität bis heute prägt.
Einheimische fahren regelmäßig zur Lowe Mill ARTS & Entertainment, einem ehemaligen Fabrikgebäude, das sich heute als Zentrum für Künstler und Kunsthandwerker etabliert hat. Dort öffnen Dutzende Ateliers ihre Türen, und Besucher können den Künstlern direkt bei der Arbeit zuschauen und mit ihnen reden.
Die Stadt erreicht man über einen regionalen Flughafen, der Verbindungen zu größeren Drehkreuzen anbietet. Wer durch die Gegend fahren möchte, sollte ein Auto mieten, da viele Sehenswürdigkeiten und Parks außerhalb der Innenstadt liegen und öffentlicher Nahverkehr begrenzt ist.
Ingenieure testen in einem Schwimmbecken Raumfahrzeugkomponenten unter simulierten Weltraumbedingungen, was Besucher bei Führungen durch das Marshall Center beobachten können. Das Becken gehört zu den größten seiner Art weltweit und gibt einen seltenen Einblick in die Vorbereitung von Missionen.
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