Banbury, Verwaltungsbezirk in Oxfordshire, England
Banbury ist eine Ortschaft in der Grafschaft Oxfordshire im Norden Englands und bildet einen zentralen Verwaltungsbezirk entlang des Flusses Cherwell mit etwas mehr als 54 000 Einwohnern. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich über mehrere historische Ortskerne und neuere Wohnviertel mit gemischter Bebauung aus Backstein und Naturstein.
Die Ansiedlung entstand in sächsischer Zeit und erscheint im Domesday Book von 1086 als bedeutender Handelsort für Wolle. Während des englischen Bürgerkriegs im 17. Jahrhundert wurde die mittelalterliche Burg zerstört und nie wieder aufgebaut.
Der Fluss Cherwell bildet eine natürliche Grenze in mehreren Stadtvierteln und diente früher als Transportweg für Wolle und Handelswaren. Viele Straßennamen verweisen noch heute auf die alten Zunfttraditionen und die Verbindung zur Landwirtschaft in der Region.
Der Bahnhof liegt zentral und bietet direkte Verbindungen nach London, Birmingham, Manchester und an die Südküste, sodass Reisende schnell umliegende Städte erreichen können. Im Stadtzentrum sind die meisten Straßen für Fußgänger gut begehbar, und mehrere Parkplätze befinden sich am Rand der Fußgängerzone.
Bis 1998 betrieb die Stadt den größten Viehmarkt Westeuropas, dessen Gelände später zu Wohngebieten umgewandelt wurde. Der Markt zog Händler aus ganz England an und prägte über Jahrhunderte den Rhythmus des lokalen Lebens.
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