Hanover, Universitätsstadt in Grafton County, New Hampshire, Vereinigte Staaten.
Hanover ist eine Stadt im Grafton County in New Hampshire, die sich an beiden Seiten des Connecticut River erstreckt und von den White Mountains und Green Mountains umgeben ist. Das Stadtzentrum liegt auf etwa 161 Metern Höhe und bedeckt etwa 50 Quadratkilometer Fläche, wobei es durch einen großen öffentlichen grünen Platz geprägt wird, der von Geschäften, Restaurants und einem College-Campus gesäumt ist.
Die Stadt erhielt ihre Gründungsurkunde am 4. Juli 1761 von Gouverneur Benning Wentworth und wurde hauptsächlich von Menschen aus Connecticut-Gemeinden besiedelt. Später wurde hier ein College gegründet, das die Entwicklung der Stadt als Bildungszentrum entscheidend prägte.
Die Baker-Berry Library zeigt eine beeindruckende Sammlung von Wandmalereien von José Clemente Orozco, die Besuchern einen Blick auf bedeutende künstlerische Werke bieten. Das Hood Museum beherbergt daneben umfangreiche Kunstsammlungen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind.
Der Appalachian Trail führt durch Hanover und verbindet sich mit zahlreichen lokalen Wanderwegen und Naturschutzgebieten für Outdoor-Aktivitäten. Besucher finden leicht zugängliche Wege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade sowohl für kurze Spaziergänge als auch für längere Wanderungen.
In den 1780er Jahren trennte sich der südwestliche Teil von Hanover, Dresden genannt, vorübergehend von New Hampshire und trat der Republik Vermont bei. Dieses kurzzeitige politische Experiment zeigt die komplexe Grenzgeschichte der frühen Vereinigten Staaten.
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