Badlands-Nationalpark, Nationalpark in South Dakota, Vereinigte Staaten
Badlands National Park ist ein Naturschutzgebiet im Bundesstaat South Dakota, das rund 99.000 Hektar umfasst und sich über drei Countys erstreckt. Die Felsformationen bestehen aus farbigen Schichten von Sand, Ton und Vulkanasche, die sich zu spitzen Türmen und tiefen Schluchten geformt haben.
Das Gebiet erhielt 1939 den Status eines National Monument und wurde erst 1978 zum Nationalpark erweitert. Die erhaltenen Gesteinsschichten stammen aus dem Oligozän, einer Epoche vor etwa 23 bis 34 Millionen Jahren.
Die Lakota-Gemeinschaft bezeichnete diese Landschaft als Mako Sica, was schlechtes oder unfruchtbares Land bedeutet. Besucher begegnen dieser Geschichte heute vor allem in der Stronghold Unit, die von Stammesmitgliedern verwaltet wird und Zugang zu heiligen Orten bietet.
Das Besucherzentrum Ben Reifel ist der Hauptausgangspunkt für Wanderungen und Informationsmaterial, vor allem während der Sommermonate. Die Wege sind oft schmal und unbefestigt, deshalb sollte man festes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mitnehmen.
In den Sedimenten wurden Überreste von ausgestorbenen Säugetieren wie urzeitlichen Pferden und Nashörnern gefunden. Paläontologen entdecken hier immer noch regelmäßig neue Fossilien, die Aufschluss über die Evolution nordamerikanischer Tierarten geben.
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