Loisaida, Latino-Viertel in Lower East Side, Manhattan, Vereinigte Staaten
Loisaida ist ein dicht besiedeltes Wohnviertel im östlichen Teil der Lower East Side in Manhattan, das sich entlang der buchstabierten Alleen bis zum East River erstreckt. Die Straßen sind von alten Mietshäusern, kleinen Geschäften und Gemeinschaftsräumen gesäumt, die das typische Erscheinungsbild dieses Teils von Manhattan ausmachen.
Ab den 1940er Jahren siedelten sich puerto-ricanische Einwanderer in diesem Teil der Lower East Side an und veränderten das Viertel grundlegend. Sie gründeten Gemeinschaftsgärten und Organisationen, die das soziale Leben des Viertels über Jahrzehnte prägten.
Die Wandmalereien an vielen Gebäuden erzählen Geschichten des Widerstands und des Stolzes der puerto-ricanischen Gemeinschaft. Kleine Läden und Gemeinschaftsgärten, die von lokalen Familien betrieben werden, prägen das Straßenbild bis heute.
Das Viertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Straßen einem regelmäßigen Raster folgen und mehrere U-Bahn-Stationen in der Nähe sind. Wer langsam durch die Straßen geht, bemerkt Details wie Wandmalereien, Gemeinschaftsgärten und kleine Läden, die sonst leicht zu übersehen sind.
Der Name Loisaida entstand dadurch, dass spanischsprachige Bewohner den englischen Begriff Lower East Side nach ihrer eigenen Aussprache schrieben und aussprachen. Dieser von der Gemeinschaft selbst erfundene Name wurde später offiziell anerkannt, als die Avenue C in Loisaida Avenue umbenannt wurde.
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