Aeolian Hall, Konzertsaal und Bürogebäude in Midtown Manhattan, Vereinigte Staaten.
Die Aeolian Hall ist ein Bürogebäude aus dem Jahr 1912 an der West 42nd Street in Midtown Manhattan, das mit einer Fassade aus Kalkstein und Elementen der Neorenaissance gebaut wurde. Im Inneren befand sich ursprünglich ein Konzertsaal, der rund 1.100 Personen Platz bot und auf mehreren Etagen des 18-stöckigen Gebäudes eingerichtet war.
Das Gebäude wurde 1912 als Hauptsitz der Aeolian Company errichtet, einem Hersteller von Klavieren und Musikinstrumenten, der damals zu den größten seiner Art in den USA gehörte. Der Konzertsaal wurde nach weniger als zwei Jahrzehnten Betrieb 1927 geschlossen, und das Gebäude wurde für andere Zwecke umgenutzt.
Die Aolian Hall ist vor allem als Ort bekannt, an dem Paul Whiteman 1924 ein Konzert organisierte, das neue Klangwelten in die Konzertsäle brachte. Das Programm dieses Abends trug den Titel "An Experiment in Modern Music" und zog ein Publikum aus Komponisten, Kritikern und Musikern an.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe des Bryant Park, einem zentralen Ort in Midtown Manhattan, der leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Das Gebäude wird heute als Bildungseinrichtung genutzt und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber die Fassade lässt sich von der Straße aus gut betrachten.
Die Uraufführung von Gershwins Rhapsody in Blue am 12. Februar 1924 in diesem Saal war nicht von Anfang an geplant: Gershwin begann erst wenige Wochen vor dem Konzert mit der Komposition. Der Pianist für die Uraufführung war Gershwin selbst, obwohl die Orchesterstimme von Ferde Grofé arrangiert wurde.
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